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Awis-Die Idee

 

Awis

ist eine Initiative von acht Frauen und sieben Männern, die  am 04. 05. 2005 in Darmstadt zusammentrafen und den „Averroes Verein zur Errichtung des Averroes Institutes für wissenschaftliche Islamforschung gründeten. Awis e.V. ist seit dem 01. 01. 2009 als Gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Darmstadt anerkannt worden.

 
 

Ziele

Ziel des Instituts ist im § 2 der Satzung wie folgt festgelegt:

  • Förderung von Wissenschaft und Forschung
  • Förderung der Bildung und des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Durchführung von eigener wissenschaftlicher Forschung in Bezug auf den Islam mit folgenden Schwer­punkten:
  1. Theoretische Grundlage und Theoriebildung

  2. Der Islam im Westen und Fragen der Integration von muslimischen Mitbürgern

  3. Die Entwicklung und Transformation in den islamischen Ländern

  4. Internationale Beziehungen, insbesondere die Islam-West-Beziehungen 

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. Durchführung von eigenen Forschungsvorhaben

  2. Organisation von wissenschaftlichen Kongressen und Tagungen

  3. Angebot von wissenschaftlichen Seminare und Kursen

  4. Öffentliche Vorträge

  5. Veröffentlichung von Forschungsergebnissen

  6. Kooperation mit staatlichen und nicht staatlichen Institutionen und Forschungsinstituten, die ähnliche Ziele verfolgen

 
 
 

Gründungsmitglieder und ihre Qualifikationen

Gründungsmitglieder sind:

  • 2 Politikwissenschaftler,

  • 2 Dipl. Wirtschaftsingenieure,

  • 1 Arzt,

  • 1 Dipl. Chemikerin,

  • 1 Medienwissenschaftlerin,

  • 1 Kulturmanager

und 7 Studentinnen und Studenten der:

  • Politikwissenschaft,

  • Sozialpädagogik,

  • Sozialarbeit,

  • Erziehungswissenschaft,

  • Islamwissenschaft und

  • Kulturanthropologie.

Sie kommen aus: Darmstadt, Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, Taunusstein und Hochheim.

Sie haben einstimmig beschlossen, Prof. Dr. Dr. Adalbert Podlech zum Ehrenvorsitzenden des Vereins zu ernennen. Prof. Podlech lehrte öffentliches Recht und islamische Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Er nahm die Ernennung an.

Als Vorstandsvorsitzender wurde Mohamed Ibrahim, Politikwissenschaftler und Doktorand am Institut für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, gewählt. Diplom Politologe Mahmoud Bassiouni, Doktorand am Institut für Politikwissenschaft an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt wurde als Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden gewählt.                              

 
 
 

Motive der Vereinsgründung

In der Einladung zu der Gründungssitzung sind zehn Thesen als Rechtfertigung für die Gründung des Vereins aufgestellt worden.

  1.  Muslime sind  ein Teil dieser Gesellschaft geworden.

  2. Sie sollen sich in diese Gesellschaft integrieren.

  3. Integration heißt: Sie sollen sich als Mitglieder nicht nur für ihre Rechte, sondern auch für den sozialen Frieden in dieser Gesellschaft und für das  allgemeine Wohlergehen einsetzen. (Dies auch, weil es sich eigentlich um eine islamische Pflicht handelt)

  4. Die überwiegende Mehrheit der Muslime sind einfache Arbeiter, die nicht die Chance hatten, sich weiter zu bilden.

  5. Sie brauchen eine sowohl  den Muslimen, als auch der Gesellschaft, dienliche geistige Elite.

  6. Sie brauchen auch eine Denkfabrik, die sich mit Fragen den Islam und die Muslime betreffend wissenschaftlich beschäftigt.

  7. Die Komplexität in unserer Gesellschaft und in unserer Welt erfordert, dass Politologen, Soziologen, Rechtswissenschaftler, Historiker, Pädagogen, Psychologen, Islamwissenschaftler etc. sich mit dieser Forschung auseinandersetzen.

  8. Dies kann erreicht werden, wenn ein speziell dafür errichtetes Forschungsinstitut ins Leben gerufen wird.

  9. Dafür soll ein Verein gegründet werden, dessen Aufgabe die Errichtung dieses Institut sein soll.

  10. Hierfür sollen wiederum Einige die Initiative ergreifen und ein Teil ihrer Zeit für dieses Vorhaben opfern.   

  

Daraus kann man deutlich die Motive erkennen, welche zur Gründung dieses Vereins geführt haben. Unter anderem, weil wir unter Integration, wie in der These 3 ausgedrückt wurde,

erstens verstehen: Sorge mit zutragen, damit der soziale Frieden in diesem Lande bewahrt werden kann; und

zweitens: Ein Beitrag für das allgemeine Wohlergehen der Menschen, unabhängig von Abstammung, Herkunftsland, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit etc., zu leisten.

In diesem Zusammenhang verdient die These 5 besondere Beachtung.

                                                                                                                                     

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